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Selank
Verbindungsprofil

Selank

Tuftsin-derived anxiolytic peptide studied for immune modulation and stress response

Auch bekannt als: TP-7 · Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro

Geprüft vom CompoundGuide-Redaktionsteam Zuletzt aktualisiert: Unsere Methodik

Photo on Pexels

Chemistry data
Class
synthetic heptapeptide derived from tuftsin
Molecular weight
751.9 g/mol
Sequence
Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro
Half-life
short in plasma (minutes); intranasal delivery improves CNS access
Routes
intranasal · subcutaneous
Studied doses
intranasal 0.15–0.3 mg/day
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nd wenn der Bauplan für ruhigere Stressreaktionen bereits in Ihrem Immunsystem läge? Selank ist ein synthetisches Heptapeptid nach dem Vorbild von Tuftsin, einem natürlichen Immunpeptid. Die Forschung deutet darauf hin, dass es Stressreaktion und Immunaktivität gleichermaßen modulieren kann; klinische Arbeiten weisen auf Angstreduktion hin. Im Folgenden: seine Herkunft, die vermuteten Wirkwege und das, was klinische Studien fanden. Alles basiert auf Forschungskontext — wir markieren, wo die Evidenz endet.

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Behördlicher Status

Vereinigte Staaten
Nur für Forschung
Europäische Union
Nur für Forschung
Vereinigtes Königreich
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Was ist diese Verbindung?

Selank beginnt mit einem Molekül, das Ihr Körper bereits kennt: Tuftsin, ein natürlich vorkommendes Peptid der Immunabwehr. Forscher entwarfen ein synthetisches Analogon — die Sequenz aus sieben Aminosäuren Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro — mit dem Ziel, die Stressreaktion zu modulieren und zugleich Immunfunktionen zu beeinflussen. Genau diese Doppelherkunft macht sein Forschungsprofil so unverwechselbar.

Wie es funktioniert

Drei Fäden ziehen sich durch die Selank-Forschung. Der erste ist enzymatisch: Studien deuten darauf hin, dass das Peptid die Enkephalinase hemmen könnte — das Enzym, das körpereigene Opioidpeptide abbaut — und damit die eigenen Komfort-Signalstoffe des Körpers länger wirken lässt PMID: 21833148 . Der zweite ist immunologisch: Beobachtet wurde eine Modulation proinflammatorischer Zytokine wie IL-6 und TNF-alpha, womit Selank fest in der Neuroinflammationsforschung verankert ist PMID: 21493795 . Der dritte führt direkt zur Angst: Die Wechselwirkung mit dem GABAergen System gilt als wahrscheinlichster Träger der angstlösenden Effekte PMID: 21833148 . Eine Substanz, die mit Immun- wie neuronalen Kreisen gleichermaßen spricht, wirft die naheliegende Frage auf: Wie sieht das klinisch aus?

Forschungsergebnisse

Klinische Studien deuten darauf hin, dass Selank Angst reduzieren kann, insbesondere bei Menschen mit generalisierter Angststörung PMID: 21833148 — der Kern des Interesses an der Verbindung. Vorläufige Evidenz weist zudem auf Immunmodulation hin und reicht damit in stressbedingte Immunreaktionen hinein PMID: 21493795 . Präklinische Befunde ergänzen eine dritte Möglichkeit: eine gesteigerte kognitive Leistungsfähigkeit PMID: 21833148 — eine Kombination, die Selank von sedierenden Alternativen unterscheiden würde. Der stärkste Faden führt geradewegs zu den Dosierungsfragen, denen Forschende sich zuerst stellten.

Dosierungskontext erklärt

In klinischen Studien zu Angstsymptomen reichte die intranasale Dosierung von 0,15 bis 0,3 mg pro Tag PMID: 21493795 . Diese Zahlen beschreiben Forschungsprotokolle, keine validierte Therapieempfehlung — aber sie geben ein konkretes Gefühl für die Größenordnung und leiten natürlich zur Frage nach der Verträglichkeit über.

  • Applikationswege
    intranasal
    Bereich
    0.15–0.3 mg/day

    clinical studies for generalized anxiety disorder

Reconstitution Calculator

Determine exactly how much bacteriostatic water to add and how many units to draw for your target dose.

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Nebenwirkungen: Forschungskontext

Die dokumentierte Erfahrung mit Selank deutet auf eine insgesamt gute Verträglichkeit hin. Die bekannten Beschwerden bleiben bescheiden: nasale Reizungen bei Anwendung als Spray, vorübergehende Müdigkeit bei höheren Dosen und gelegentlich milde Sedierung. Größere Studien fehlen bislang im Sicherheitsbild — und stehen ganz oben auf der Agenda der nächsten Forschungsphase.

  • nasal irritation (with spray)
  • transient drowsiness
  • mild sedation at higher doses

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Häufig Gestellte Fragen

Häufige Fragen

Selank wird vor allem auf sein Potenzial zur Angstreduktion und zur Immunmodulation untersucht — mit vielversprechenden Ergebnissen in klinischen Kontexten.

Die Verabreichung erfolgt intranasal oder subkutan, wobei die intranasale Gabe den Zugang zum zentralen Nervensystem verbessert.

Berichtet wurden nasale Reizungen und Schläfrigkeit, insbesondere bei höheren Dosen.

Die Forschung deutet darauf hin, dass Selank Angst reduzieren und Immunreaktionen modulieren kann; zur Bestätigung der langfristigen Sicherheit und Wirksamkeit fehlen jedoch noch weitere Studien.

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