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KPV
Verbindungsprofil

KPV

Tripeptide fragment studied for anti-inflammatory and gut-barrier effects

Auch bekannt als: Lys-Pro-Val · α-MSH fragment

Geprüft vom CompoundGuide-Redaktionsteam Zuletzt aktualisiert: Unsere Methodik

Photo by Karolina Grabowska / Pexels

Chemistry data
Class
tripeptide
Molecular weight
356.5 g/mol
Sequence
Lys-Pro-Val
Half-life
estimated short (minutes; limited pharmacokinetic data)
Routes
subcutaneous · oral · topical
Studied doses
subcutaneous 200–500 mcg/day
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hronische Entzündungsprozesse werfen eine Kernfrage auf: Kann ein Molekül Ruhe schaffen, ohne das gesamte Immunsystem zu dämpfen? KPV geht dieser Frage nach – mit nur drei Aminosäuren. Das Fragment des alpha-melanocyte stimulating hormone wird auf zwei Wirkungen untersucht: die Beruhigung entzündungsfördernder Zytokinsignale und die Stärkung der Darmschleimhaut, die den Darminhalt vom Blut trennt. Alle Befunde sind präklinisch; wir markieren, wo die Evidenz endet.

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Behördlicher Status

Vereinigte Staaten
Nur für Forschung
Europäische Union
Nur für Forschung
Vereinigtes Königreich
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Was ist diese Verbindung?

KPV – Lys-Pro-Val – ist ein synthetisches Fragment des alpha-melanocyte stimulating hormone, exakt die Aminosäuresequenz α-MSH 11-13. Drei Aminosäuren, ein Molekulargewicht von 356,5 – und doch ein biologisches Anforderungsprofil, das seine Größe bei Weitem übersteigt. Das Mutterhormon koordiniert Pigmentierung und Immunreaktionen; Forscher isolierten dieses Fragment, um zu prüfen, ob sich sein entzündungshemmendes Talent auch ohne den Rest beweist.

Wie es funktioniert

Die Forschung deutet darauf hin, dass KPV die Produktion entzündungsfördernder Zytokine moduliert, darunter TNF-α und IL-6 – zwei der lautesten Alarmsignale in der Entzündungskaskade PMID: 18495773 . Diese Botenstoffe zu beruhigen ist mehr als Symptomlinderung, denn chronische niedriggradige Entzündung schädigt Gewebe über Zeit. Studien zeigen zudem eine zweite, ergänzende Wirkung: KPV fördert offenbar die Integrität der intestinalen Epithelbarriere, jene Einzellagen-Wand, die den Darminhalt vom Blutstrom trennt PMID: 18495773 .

  • Modulation of inflammatory cytokine production (TNF-α, IL-6 suppression)
  • Promotion of intestinal epithelial barrier integrity

Forschungsergebnisse

Präklinische Befunde pointieren zwei Anwendungsfelder: eine entzündungshemmende Aktivität, beobachtet über verschiedene Forschungsmodelle hinweg PMID: 18495773 , sowie Unterstützung für den Darm – in Tiermodellen mit Darmwandverletzung schienen geschädigte Barrieren unter KPV schneller zu regenerieren. Beide Fäden laufen in einer Frage zusammen: Könnte ein Dreier-Fragment aus Aminosäuren dort Bedeutung erlangen, wo sich Entzündung und Darmdysfunktion überschneiden? Die Antwort darauf treibt die Dosierungsforschung an.

Dosierungskontext erklärt

In Tiermodellen für Kolitis und Dermatitis setzten Forscher auf subkutane Verabreichung von 200–500 mcg pro Tag PMID: 18495773 . Diese Zahlen beschreiben, was bei Nagetieren unter kontrollierten Bedingungen messbare Effekte erzeugte – ein Fundament für künftige Studien, nicht Richtlinien für Menschen, die bislang fehlen. Wie sich KPV beim Menschen verhält, bleibt daher die offene Anschlussfrage.

  • Applikationswege
    subcutaneous
    Bereich
    200–500 mcg/day

    animal colitis and dermatitis models

Reconstitution Calculator

Determine exactly how much bacteriostatic water to add and how many units to draw for your target dose.

Open Calculator →

Nebenwirkungen: Forschungskontext

Die verfügbaren Berichte zeichnen ein relativ unauffälliges Bild: selten auftretende Hautverdunkelung – ein Echo der Pigmentfunktion des Mutterhormons – sowie vorübergehende Übelkeit, beide lediglich anekdotisch dokumentiert. Ohne systematisches Monitoring bilden diese vereinzelten Accounts das gesamte sichtbare Spektrum. Genau deshalb verdient die regulatorische Einordnung, die folgt, besondere Aufmerksamkeit.

  • skin darkening (melanogenic effect; rare)
  • transient nausea (anecdotal)

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Häufig Gestellte Fragen

Häufige Fragen

KPV ist ein synthetisches Tripeptid aus dem alpha-melanocyte stimulating hormone – exakt das α-MSH-11-13-Fragment. Erforscht wird es vor allem auf mögliche entzündungshemmende Aktivität sowie auf Unterstützung der intestinalen Barriereintegrität in Forschungsmodellen.

Studien deuten darauf hin, dass KPV entzündungsfördernde Zytokine wie TNF-α und IL-6 unterdrücken kann, während es zugleich die Integrität der Darmbarriere fördert – ruhigere Immunsignale treffen auf eine stabilere Darmschleimhaut.

Präklinische Studien zeigen mögliche entzündungshemmende Effekte und eine Unterstützung der Darmregeneration in Tiermodellen. Eine klinische Validierung am Menschen steht noch aus – das ist die entscheidende Lücke zwischen Labordaten und realen Schlüssen.

Berichte sind selten und anekdotisch: gelegentliche Hautverdunkelung – eine Reminiszenz an die Pigmentrolle des Mutterhormons – sowie vorübergehende Übelkeit. Systematische Sicherheitsforschung an größeren Populationen fehlt bislang.

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